Aktuelles und Hintergründe aus dem Fachbereich Wirtschaft der BFH
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13.12.2017

Institut Unternehmensentwicklung

Liebe Leserinnen und Leser

Im letzten Newsletter 2017 informieren wir über die neusten Angebote im Bereich Weiterbildung,  geben einen Einblick in den Praxisbezug bestehender Angebote und beschäftigen uns mit der Frage wie Dienstleistungen riechen. Zudem diskutieren wir das Thema Diversity Management an und verweisen schon jetzt auf die ausführlichere Behandlung des Themas in der nächsten Ausgabe des Kundenmagazins "Präsenz".

Welche Themen würden Sie interessieren? Was finden Sie gut, was weniger?
Zur Weiterentwicklung unseres Angebotes würden wir gerne die Meinungen und Wünsche unserer Leserinnen und Leser berücksichtigen.Die Kommunikation des Fachbereich Wirtschaft kommunikation.wirtschaftnoSpam@bfh.ch freut sich über Ihre Einschätzungen und Rückmeldungen.

Gerne möchten wir uns bei allen Leserinnen und Lesern bedanken und wünschen Ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit und ein besinnliches Weihnachtsfest. Wir freuen uns auf ein neues, spannendes Jahr und wünschen Ihnen alles Gute für 2018.

Kim Oliver Tokarski
Leiter Institut Unternehmensentwicklung


Vorschau
Die richtige Weiterbildung finden
Neue Ausgabe Kundenmagazin "Präsenz"
Conference: «Regulatory Framework for Operating e-Commerce in Switzerland»

Rückblick
eGovernment Symposium
Angehörigenbetreuung in der Schweiz

Forschungsfokus
Online-Umfrage: Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Diversity Management – grosses Potenzial für Arbeitgeber
Special Issue on: Cultural Entrepreneurship
Interview zu Boreout

Weiterbildung
"Wie riechen eigentlich unsere Dienstleistungen?"
Rechnungslegungsstandards nach IAS/IFRS
Neue CAS-Angebote: Digitalisierung, Marketing, Wirtschaftsinformatik
Lebendige Praxis im CAS Public Management & Politics

Publikationen aus dem Fachbereich Wirtschaft
Dozierende, Projektleiterinnen und wissenschaftliche Mitarbeitende des Fachbereichs Wirtschaft publizieren regelmässig Wissen und Erkenntnisse aus Forschung und Lehre.
 
 

Vorschau

Die richtige Weiterbildung finden

Suchen Sie eine Weiterbildung, die zu Ihnen passt? Dann besuchen Sie den nächsten Informationsanlass zu den Weiterbildungen des Fachbereichs Wirtschaft an der Berner Fachhochschule. Wir freuen uns, Sie am 01. Februar 2018 um 18.00 Uhr an der Schwarztorstrasse 48 begrüssen zu dürfen. Weitere Informationen zum Anlass finden Sie hier.

Neue Ausgabe Kundenmagazin "Präsenz"


Im März 2018 wird die neue Ausgabe des Kundenmagazins «Präsenz» erscheinen, in der unter anderem das Thema Diversity ausführlich behandelt wird. Um die Wartezeit etwas zu verkürzen, finden sie hier die aktuelle Ausgabe.

Conference: «Regulatory Framework for Operating e-Commerce in Switzerland»


After the great success of "Regulatory Framework for Operating e-Commerce in Switzerland" held in Bern last February, the NetComm Suisse Association, together with the Bern University of Applied Sciences, is proud to announce the second edition of the event.

Switzerland, and in particular Bern, is becoming an important centre for digital development thanks to the "Digitale Schweiz" Strategy adopted by the Federal Council in 2016. The importance of the Internet as a sales channel is increasing and cross-border online trade recorded massive growth rates, therefore it is assumed that this trend will continue in the years to come. This opens up promising new development opportunities for the online-oriented Swiss economy.

The event will form a number of think tanks involving different stakeholders, such as administration representatives and politicians, industry players on the supplier side, industry players on the merchant side, university researchers and representatives from the academic world, as well as consumer associations and international institutions.

We are looking forward to seeing you at the conference.
Further information: netcommsuisse.ch/Events 

 

Rückblick

eGovernment Symposium

Während der papierlose Staat in Dänemark und Estland längst Realität ist, liegt die Schweiz im internationalen Vergleich nur auf Rang 28. Einzelne Kantone drängen vorwärts. So hat der Kanton Zug kürzlich eine elektronische Identität eingeführt – während der Bund bis Sommer 2018 die gesetzliche Grundlage schaffen muss. Dieses und andere Pilotprojekte wurden am eGovernment Symposium vorgestellt. Weitere Informationen.

Angehörigenbetreuung in der Schweiz

Im Rahmen der Vortragsreihe «Berner Fachhochschule BFH – seit 20 Jahren zukunftsweisend» fand Mitte November eine Veranstaltung zum Thema Angehörigenbetreuung im Generationenhaus Bern statt, bei der ExpertInnen und betroffene Angehörige das Thema beleuchteten.

Auch zwei Studierende des Fachbereichs Wirtschaft haben sich diesem Thema, aus Sicht der Unternehmen, in ihrer Masterarbeit gewidmet und ihre Ergebnisse im Blog des BFH-Zentrums Soziale Sicherheit präsentiert. Zum Blog-Beitrag.

 

Forschungsfokus

Online-Umfrage: Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Online-Umfrage

Das INU beteiligt sich aktuell an einer Studie zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf im internationalen Vergleich und sammelt hierzu Daten in der Schweiz. Die Online-Umfrage richtet sich dabei an Personen in ca. 30 Ländern, die mit mind. einem Kind im selben Haushalt zusammen leben und einer abhängigen Beschäftigung von mind. 20 Stunden/Woche nachgehen. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme aus der Schweiz. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme werden unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern fünf Einkaufsgutscheine im Wert von je CHF 50.- verlost.

Den Link zur Online-Umfrage finden Sie hier.

Diversity Management – grosses Potenzial für Arbeitgeber

In einem komplexen, kompetitiven Umfeld kommt einer vielfältigen innovativen Belegschaft eine Schlüsselrolle zu. Insbesondere junge, (hoch)qualifizierte und -motivierte Arbeitnehmende achten in einem Umfeld, das geprägt ist von Fachkräftemangel und neuen technologischen und sozialen Herausforderungen, auf entsprechende Signale von Arbeitgebebenden. Mit einem gut ausgebauten Diversity Management (DiM) signalisieren Unternehmen und Verwaltungen, dass sie die Vielfalt und Einzigartigkeit ihrer Mitarbeitenden schätzen und positionieren sich damit auch als attraktiver Arbeitgeber. Neben den traditionellen Dimensionen Geschlecht und Alter drückt insbesondere die Berücksichtigung der Dimension sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität eine hohe Wertschätzung individueller Vielfalt aus und kann deshalb als Katalysator innerhalb eines starken DiM wirken. Ein integriertes DiM, dass auch die Dimension sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität umfasst, ist ein exzellenter USP der Unternehmensattraktivität.  Eine aktuelle Studie des Instituts Unternehmensentwicklung des Fachbereichs Wirtschaft der Berner Fachhochschule hat den Stand des DiM in der Deutschschweiz untersucht. Der Bericht zum Diversity Management in der Schweiz unter spezieller Berücksichtigung der Dimension sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität kann Anfang nächsten Jahres bezogen werden.

Special Issue on: Cultural Entrepreneurship

Prof. Kim Oliver Tokarski, Prof. Nada Endrissat and Prof. Claus Noppeney haben ein Special Issue zum Thema Cultural Entrepreneurship herausgegeben.

Interview zu Boreout

Prof. Nada Endrissat wurde zum Thema Boreout interviewt. Der Artikel mit ihrer Einschätzung wurde im Tagesanzeiger und in 20Minuten veröffentlicht.

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Weiterbildung

"Wie riechen eigentlich unsere Dienstleistungen?"


Prof. Anna Knutti, Dozentin und Studienleiterin des EMBA in Leadership und Management am Fachbereich Wirtschaft der Berner Fachhochschule führte das Interview mit Prof. Dr. Claus Noppeney.  Das Interview ergab sich anlässlich eines Experiments, das im Rahmen des CAS BWL für Fortgeschrittene, während des Frühlingssemesters 2017 durchgeführt wurde.

Zum Interview

Rechnungslegungsstandards nach IAS/IFRS

Die Rechnungslegungsstandards nach IAS/IFRS dominieren zwischenzeitlich in vielen Unternehmen sämtliche Bereiche des Finanz- und Rechnungswesens. Sie prägen unmittelbar die tägliche Arbeit der Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie der Mitarbeitenden im Accounting. Auch das Controlling wird dadurch stark beeinflusst. Somit ist es für die Controllerinnen und Controller erforderlich, sich intensiver mit Bilanzierungsfragen zu beschäftigen und das Ergebnis des externen Rechnungswesens in den Reporting- und Steuerungsprozess einfliessen zu lassen.

Die Berner Fachhochschule bietet, in Kooperation mit dem Institute for Accounting & Finance SE, einen IFRS Fachkurs an. Der Fachkurs beinhaltet das vorausgehende Studium von zehn Lehrbriefen, sowie fünf Präsenztage und einen (freiwilligen) Prüfungstag.

Sie erwerben umfassende und praxisbezogene Kenntnisse der Rechnungslegung nach IAS/IFRS. Durch das Selbststudium der Lehrbriefe, über einen Zeitraum von einigen Wochen, kann das Lerntempo weitgehend selbst bestimmt werden. Das im Rahmen des Selbststudiums erworbene Wissen, wird in den anschliessenden Präsenztagen mit weiteren Praxisfällen und Fallstudien vertieft. Ein zusätzlicher Schwerpunkt ist die zielgerichtete Vorbereitung auf die (freiwillige) Abschlussprüfung am letzten Tag des zweiten Präsenzteils. Mit Bestehen der Prüfung verfügen Sie über einen anerkannten Qualifikationsnachweis und können damit fundiertes Praxiswissen dokumentieren.

Weitere Informationen und Anmeldung

Neue CAS-Angebote: Digitalisierung, Marketing, Wirtschaftsinformatik

Im kommenden Frühlingssemester erweitert die Weiterbildung des Fachbereichs Wirtschaft der Berner Fachhochschule ihr Programm und nimmt fünf neue CAS-Kurse in ihr Programm auf.

- CAS Enterprise Architecture Management
In diesem CAS-Studiengang lernen Sie, auf Basis von Geschäftsmodellen und der Unternehmensstrategie, ideale IT-Landschaften zu entwickeln. Aus dem Vergleich mit der Ist-Landschaft ergeben sich mögliche Vorgehensvarianten. Sie lernen deren Bewertung, Planung und Umsetzung in Form von Soll-Architekturen.

- CAS Digitales Marketing und Transformation
Das CAS Digital Marketing und Transformation richtet sich an marketingorientierte Interessierte, die für sich eine gestaltende Rolle in der Digitalen Transformation ihres Unternehmens sehen. Dabei wird aus der Perspektive des Dienstleistungsmarketingmix (7P’s) die Vielfalt der aktuellen und zukünftigen Digitalen Geschäftswelt dargestellt. Die Heterogenität des Themas ist in nachvollziehbare Portionen so aufgeteilt, dass die CAS-Absolventen in der Lage sind vom Vorher (Jetztzeit) zum Nachher überzugehen und die sich ihnen stellenden Probleme erkennen und lösen können. Basis sind theoretische Modelle aus der «klassischen» BWL und neue CAS-themenzentrierte (digitale) Modelle, um die Bandbreite der Transformation abzubilden. Es besteht ein hoher Praxisbezug in Form von realen praktischen Beispielen und der unmittelbaren Umsetzung in den betrieblichen Alltag durch die beiden Leistungsnachweise. Zudem werden über 50% der Lehrinhalte von externen anwendungsorientierten Berufspraktikern aus namenhaften Unternehmen bestritten.

- CAS Digitale Transformation und Organisationsgestaltung
Das Ziel dieses CAS ist es, die Teilnehmer mit den grundlegenden Konzepten und Treibern der Digitalisierung sowie deren transformativen Einfluss auf Organisationen vertraut zu machen. Es werden die Auswirkungen der digitalen Transformation auf Organisationen dargelegt und Gestaltungsoptionen aufgezeigt, um mit den anstehenden Veränderungen erfolgreich zu begegnen. Hierzu werden die relevanten Handlungsfelder auf strategischer, operativer sowie personeller Ebene betrachtet und etablierte Konzepte vermittelt, die die Teilnehmenden zur erfolgreichen Umsetzung digitaler Transformationsprojekte in ihrer Organisation einsetzen können.

- CAS Marketing Management
In diesem CAS geht es um die Vermittlung eines aktuellen, grundlegenden Basiswissens in Praxis und Theorie. In seiner Bandbreite vermittelt das CAS somit die wesentlichen Kenntnisse, um im Bereich Marketing arbeiten zu können. Somit werden Fach- und Führungspersonen des unteren und mittleren Managements angesprochen, welche sich das «Einmaleins des Marketings» aneignen wollen.

- CAS Konsumforschung und Neuromarketing
Das CAS Konsumentenforschung und Neuromarketing ist ein spezialisierter Studiengang für Personen, die im Marketing arbeiten und sich mit den neuesten Erkenntnissen im Bereich der psychologischen und neurobiologischen Forschung zu emotional bedeutenden Entscheidungsprozessen von Kunden vertraut machen wollen. So werden neueste theoretische Erkenntnisse und praktischen Erfahrungen in den gewählten Inhalten zur Konsumentenforschung und dem Neuromarketing verbunden. Das Ziel ist es, die Kunden und ihre Verhaltens- sowie Kaufentscheide besser verstehen zu können, um ein zielgerichtetes Marketing zu betreiben. Der CAS Konsumentenforschung und Neuromarketing ist in seiner Anlage und Ausrichtung am Bildungsmarkt einzigartig.

Alle Kurse im Überblick und weitere Informationen.

Lebendige Praxis im CAS Public Management & Politics

Akteure aus der Praxis erzählen an zwei Tagen, während des Studiums ungeschminkt über Herausforderungen, ihre Erwägungen und Entscheide und stellen sich den Fragen der Studierenden.

In der aktuellen Durchführung wird am ersten Tag hinter die Kulissen demokratischer Prozesse geschaut. Mark Stucki, Leiter Kommunikation der Parlamentsdienste des Bundes, erklärt die Aufgaben und Spannungsfelder seiner Organisation. Christoph Lenz, Redaktor beim Bund und Tagesanzeiger schildert, wie er recherchiert und wie er entscheidet, welche Stories er nicht bringt. Christoph Auer, Staatsschreiber des Kantons Bern erläutert die Aufgaben der Staatskanzlei und in welcher Hinsicht diese Aufgaben auch heikel sein können. Peter Hug, Politischer Sekretär der SP Schweiz, zeigt auf, wie er faktenbasiert die politischen Funktionäre seiner Partei dabei unterstützt, gute Politik zu machen.

Am zweiten Tag geht es um die Schnittstelle von Politik und Verwaltungsmanagement. Peter Salzgeber, ehemaliger Leiter der Sanitätspolizei, berichtet eindrücklich über die Konkurrenz durch private Krankentransporte, die politischen Debatten und wie eine sinnvolle Lösung erst möglich wurde, nachdem auch die anderen regionalen Sanitätsdienste sich angegriffen fühlten. Alexandre Schmidt, ehemaliger Stadtberner Gemeinderat verrät, aufgrund welcher Fakten und Überlegungen er sein Engagement für den Erhalt der Berner Schwimmbäder gestaltet hat, das ihm schliesslich zum Wahlsieg verhalf und wie er das Dossier in der Rolle als Gemeinderat weiterführte. Und Reto Zurbuchen, Projektleiter im Tiefbauamt der Stadt Bern, schildert, wie er eine Baublockade durch die sich widersprechenden Anliegen von Anspruchsgruppen löste, indem er alle an einen Tisch brachte und gegenseitiges Verständnis schuf – und warum der Weg dorthin so schwierig war.

Zum CAS-Angebot

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Publikationen aus dem Fachbereich Wirtschaft

Dozierende, Projektleiterinnen und wissenschaftliche Mitarbeitende des Fachbereichs Wirtschaft publizieren regelmässig Wissen und Erkenntnisse aus Forschung und Lehre.

Straub, C., Beham, B., & Islam, G. (2017). Crossing boundaries: integrative effects of supervision, gender and boundary control on work engagement and work-to-family positive spillover. The International Journal of Human Resource Management, 1-24.

Tokarski, K.O., Schellinger, J., & Berchtold, Ph. (Hrsg.) (2017). Strategische Organisation - Aktuelle Grundfragen der Organisationsgestaltung. Springer Gabler Verlag, Wiesbaden.

Tokarski, K.O., Schellinger, J., & Berchtold, Ph. (Hrsg.) (2017). Zukunftstrends Wirtschaft 2020: Strategische Handlungsfelder für Unternehmen und Non-Profit-Organisationen. Springer Gabler Verlag, Wiesbaden.

Tokarski, K.O., Schellinger, J., & Berchtold, Ph. (Hrsg.) (2016). Unternehmensentwicklung. Strategien und Instrumente aus Forschung und Praxis, Springer Gabler Verlag, Wiesbaden.