Aktuelles und Hintergründe aus dem Fachbereich Wirtschaft der BFH
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18.10.2017

Institut Unternehmensentwicklung

Liebe Leserinnen und Leser

Gerne informieren wir Sie mit dem vorliegenden INU-Newsletter über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Unternehmensentwicklung aus Forschung, Dienstleistung, Lehre und Weiterbildung.

Wir wünschen ihnen viel Freude beim lesen unseres Newsletters und hoffen, Sie erhalten dabei neue Ideen für Ihre Unternehmensentwicklung. Gerne stehen wir Ihnen hierbei für Anregungen, Fragen oder Kooperationsmöglichkeiten zur Verfügung.

Kim Oliver Tokarski
Leiter Institut Unternehmensentwicklung


Aktuelle Veranstaltungen
Interessiert an einer Weiterbildung?
Brown Bag Lunch mit dem Consulting Cluster zum Thema "Nudging"
eGov Fokus 2/2017 am 10. November 2017
Good Moooooorning Switzerland! – Wie geht erfolgreiche Projektabwicklung in der öffentlichen Verwaltung?

Master - Informationsveranstaltung
Evergreens, eben immer frisch: unser HERMES 5-Kursprogramm
2nd International Colloquium on Job & Top Sharing
11. Nationales eGovernment-Symposium am 13. November 2017
Innovations- und Technologie-Management für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Rückblick
2nd International BFH-Conference on Discrimination in the Labor Market
Bericht zum Business Development Workshop in Kenia

Partner
YEEP goes to India
Kooperation mit dem Bernapark in Deisswil
2017 SME Event an der BFH

Forschungsfokus
Studienergebnisse zu Familienfreundlicher Führung, Arbeitsengagement und positiven Wechselwirkungen zwischen Privat und Berufsleben
Online-Umfrage
Achtsamkeit fördert Professionalität
O365 Learning Lab

Weiterbildung
Erfolgreicher Semesterabschluss und Diplomfeier im Hotel "Bellevue"
Aktuelle Statistiken zu den Weiterbildungsstudierenden
Fachkurs Positive Leadership

Publikationen aus dem Fachbereich Wirtschaft
Strategische Organisation - Aktuelle Grundfragen der Organisationsgestaltung
Zukunftstrends Wirtschaft 2020: Strategische Handlungsfelder für Unternehmen und Non-Profit-Organisationen
Unternehmensentwicklung. Strategien und Instrumente aus Forschung und Praxis
 
 

Aktuelle Veranstaltungen

Interessiert an einer Weiterbildung?

Haben Sie mit dem Gedanken gespielt mal wieder eine Weiterbildung zu absolvieren? Sind Sie noch unentschlossen in welche inhaltliche Richtung es gehen soll? Haben Sie Fragen zur Zulassung? Dann besuchen Sie unseren nächsten Informationsanlass zu den Weiterbildungen des Fachbereichs Wirtschaft an der Berner Fachhochschule.

Wir freuen uns Sie am 23. November 2017 um 18.00 Uhr an der Schwarztorstrasse 48 begrüssen zu dürfen.

Weitere Informationen und Anmeldung

Brown Bag Lunch mit dem Consulting Cluster zum Thema "Nudging"

Das Institut Unternehmensentwicklung der Berner Fachhochschule nutzt sowohl Nudging als auch Design Thinking um Unternehmen und die Menschen darin fit für die Zukunft zu machen und die Brücke zwischen akademischem Wissen und angewandter Praxis zu bauen. Im Rahmen eines Brown Bag Lunches am 15. November 2017, an der Brückenstrasse in Bern, werden die zwei Konzepte detaillierter vorgestellt und es wird aufgezeigt, wie sich diese sinnvoll miteinander verknüpft lassen. Der Impulsvortrag wird von Deane Harder, Dozent für Unternehmensentwicklung, Strategie, Innovation und Nachhaltigkeit an der Berner Fachhochschule gehalten.

Weitere Informationen und Anmeldung

eGov Fokus 2/2017 am 10. November 2017
Good Moooooorning Switzerland! – Wie geht erfolgreiche Projektabwicklung in der öffentlichen Verwaltung?

Was sind erprobte «Good Practices» bei besonders anspruchsvollen Projekten in der öffentlichen Verwaltung und was sind Fehler, die immer wieder gemacht werden?
Lernen durch Leiden und Scheitern ist gut, Lernen durch Anschauung besser. Kluge Ideen können kopiert werden, dumme Ideen müssen es nicht. Unser Rezept dafür ist simpel: Sieben Topreferenten, ein unbequemer Moderator und genügend Möglichkeiten, selber kritische Fragen zu stellen und sich mit anderen zu vernetzen.

Weitere Informationen und Anmeldung

Master - Informationsveranstaltung

Master Wirtschaftsinformatik
16. November 2017
Zeit: 18.00 bis ca. 19.00 Uhr
Ort: Berner Fachhochschule, Brückenstrasse 73, 3005 Bern
Weitere Informationen und Anmeldung

Master Business Administration
17. November 2017
Zeit: 18.00 bis ca. 19.00 Uhr
Ort: Berner Fachhochschule, Brückenstrasse 73, 3005 Bern
Weitere Informationen und Anmeldung

Evergreens, eben immer frisch: unser HERMES 5-Kursprogramm

Die Erfolgsreihe unserer Zertifikatskurse für HERMES 5 Foundation und Advanced wird weitergeführt. Ebenso die für die Rezertifizierung gültigen Tageskurse: Am 13. Dezember 2017 haben wir einen neuen Tageskurs mit dem Titel "Praktisches Qualitäts- und Risikomanagement in Projekten" im Programm. Ein Muss für jeden umsichtigen (HERMES 5)-Projektleiter und -Auftraggeber.

Haben Sie gewusst, dass nun auch in der Bundesverwaltung die Earned Value Analyse (EVA) Einzug gehalten hat? Die ‘ISB-Weisung P038 für IKT-Schlüsselprojekte des Bundes’ sagt mehr dazu. Im Rahmen unserer Tageskurse ist EVA schon länger ein wichtiges Thema. Wegen der anhaltenden Nachfrage und wegen der Weisung P038 legen wir am 22. November 2017 auch den Tageskurs "Aufwandschätzungen und Earned Value Analyse – Zwei wichtige Pfeiler für erfolgreiche Projekte" erneut auf.

2nd International Colloquium on Job & Top Sharing

The digital leap observed over the past decade leads us to reinvent everything we do and know, work included! Job sharing was introduced 40 years ago and is now starting to regain a new momentum. People are more inclined to share their jobs, creating duos or even trios to have positions that make more of an impact in a productive-resourceful way. All this is made possible thanks to collaboration, digital interconnectivity and the collective intelligence. This colloquium focuses on the opportunities and challenges presented by job&top Sharing, Work Smart Initiative as well as Slash Careers. Further information and registration for the event can be found here. You can also download the flyer.

11. Nationales eGovernment-Symposium am 13. November 2017

Die Frage nach dem Umgang mit Daten ist zentral für die digitale Transformation der Verwaltung. Bedeutend für den Erfolg von eGovernment sind neben rechtlichen Rahmenbedingungen insbesondere Inhalte und die Nutzerfreundlichkeit von Angeboten. Es gilt die Bedürfnisse der Anwenderinnen und Anwender aus Bevölkerung und Wirtschaft zu berücksichtigen, Transparenz über die Verwaltungstätigkeit zu schaffen und gleichzeitig Datenschutz und Informationssicherheit einzuhalten. Wie gelingt dieser Spagat und wie sieht nutzerorientiertes Datenmanagement in der Praxis aus?

Weitere Informationen und Anmeldung

Innovations- und Technologie-Management für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Die Veranstaltung am 31. Oktober 2017, im Business Center Vatter möchte die Teilnehmenden für den rasanten technischen Wandel sensibilisieren und die Notwendigkeit eines Technologie- und Innovations-Managements für KMU näherbringen. KMU sind heute ebenso Teil der digitalen Gesellschaft wie Grossunternehmen und Privatpersonen. Die damit verbundene Notwendigkeit, sich dem dauernden und schnellen Wandel zu stellen und diesem zu begegnen, prägen den unternehmerischen Alltag. Technischer Wandel bedeutet nicht nur Optimierungen des bestehenden Geschäfts, sondern die Herausforderung, sich stetig neu zu erfinden und die durch Digitalisierung verloren gegangene Wertschöpfung zu kompensieren. Die Teilnehmenden sollen inspiriert werden, sich zu fragen, wie sie selbst den technischen Fortschritt nutzen können. Die vorgestellten Lösungsansätze sollen aufzeigen, wie KMU mit überschaubarem Aufwand selbst ein Technologie- und Innovations-Management aufbauen können. Anwendungsorientierte Instrumente und Vorgehensweise stehen dabei im Kern der Veranstaltung.

Die einleitenden Ausführungen aus der Berner Fachhochschule (Prof. Dr. Kim Oliver Tokarski) werden von zwei Referenten aus der Wirtschaft (Thomas Vatter – Vatterland AG; Michael Kientsch – RUAG AG) mit Beispielen aus der Praxis verdeutlicht. Thomas Vatter zeigt auf, wie Innovations-Management die Geschäftsmodelle eines KMU positiv beeinflussen kann. Michael Kientsch geht auf die Frage ein, wie ein KMU von Technologiekonzernen lernen und mit moderatem Aufwand selbst ein Innovations- und Technologie-Management realisieren kann.

Weitere Informationen und Anmeldung

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Rückblick

2nd International BFH-Conference on Discrimination in the Labor Market

Am 1. und 2. September fand die 2nd International BFH-Conference Discrimination on the Labor Market statt. Dabei präsentierten namhafte Forscherinnen und Forscher ihre Ergebnisse, darunter Doris Weichselbaumer von der Universität Linz, Daniel S. Hamermesh von der Columbia University New York und Peter Kuhn von der University of California. Bei der öffentlichen Policy Session diskutierten Fachleute aus Verwaltung, Wirtschaft und Politik zum Thema "Migrants in the Swiss Economy". Organisiert hatte Prof. Ana Fernandes die Konferenz. In einem Interview im nächsten Präsenz berichtet Ana Fernandes über ihre Forschung.

Zum Interview im Präsenz S. 8

Bericht zum Business Development Workshop in Kenia

Claudia Vogel und Manuel Fischer berichten über den erstmalig durchgeführten Einführungsworkshop zum Thema Business Development in Bondo (Afrika), im Rahmen des Programmes Empowering Youth in Business Development (EYBD). Das EYBD-Programm wurde 2017 von einem kleinen departementsübergreifenden Team der BFH in Zusammenarbeit mit der Organisation Teach a Child Africa (TaC) sowie der JOOUST ins Leben gerufen, um kenianische Studierende (insbesondere sozial benachteiligte) zu ermutigen und befähigen innovative Geschäftsideen zu entwickeln. Lesen Sie den ganzen Bericht hier.

 

Partner

YEEP goes to India


The BFH Business School International Office works to promote internationalisation within the department by promoting skills for living in a globally interdependent and culturally diverse society. The Young Entrepreneur Exchange Project (YEEP) is one such innovative programme that strives to bring together students from industrial and emerging economies, enabling them to use their entrepreneurial skills to work on a business idea/concept within a startup environment. The full text can be accessed here.

Kooperation mit dem Bernapark in Deisswil

Bernpark Deisswil

Vor den Toren Berns lässt sich derzeit eines der spannendsten Arealentwicklungen in der Region beobachten. Die alte Kartonfabrik Deisswil wandelt sich zum Quartier Bernapark mit Wohn-, Arbeits- und Freizeitmöglichkeiten. Von einer klaren Vision angetrieben, ist das Projekt sehr langfristig ausgelegt, sodass sich im Laufe der Umsetzung viele Entwicklungs- und Innovationsmöglichkeiten bieten. Das Institut Unternehmensentwicklung hat dabei die Gelegenheit, zwei Projekte mit Studierenden zu erarbeiten:

1. Projekt:
Mit Hilfe der Design Thinking Methode geht es darum neue Formen von Dienstleistungen im Gastrobereich zu erarbeiten.

2. Projekt:
Mit Hilfe der Methode der Lean Service Innovation soll ein Konzept für eine nachhaltige Nutzung einer landwirtschaftlichen Fläche durch die Bewohner vom Bernapark und Umgebung mit Hilfe entwickelt werden.

Diese Kooperation ist nur eines von vielen Beispielen, wie die BFH Wissenschaft und Praxis zusammenbringt und damit für die Region ein Mehrwert schafft. Falls Sie auch Interesse an einem Innovationsprojekt mit Studierenden haben, dann melden Sie sich bei unserer Partner Managerin Lizanne Richle: lizanne.richlenoSpam@bfh.ch

2017 SME Event an der BFH


Wie Mittelständler Innovationen mit EU-Förderung entwickeln

Viele mittelständische Unternehmen in der Region Bern arbeiten an Produkten mit hohem Innovationspotenzial. Da die Entwicklung bis zur Marktreife allerdings oft kostspielig ist, stehen verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Die Palette an Angeboten und Programmen in der Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationslandschaft ist vielfältig. Ebenso zahlreich sind die Fragen dazu: Welche Angebote und Programme gibt es für KMU? Welche Ansprechpartner geben Auskunft? Wer unterstützt beim Antragsprozess oder der Partnersuche? Was bietet sich für mittelständische Unternehmen auf europäischer Ebene an? Wie gross ist der Aufwand und ist eine Förderung überhaupt realistisch? Zur Klärung dieser und weiterer Fragen lud das Institut Unternehmensentwicklung, im Rahmen seines Euresearch Mandats, zusammen mit unserem Partner Be-Advanced zu einer Infoveranstaltung an die Brückenstrasse ein. Bei diesem Anlass wurden verschiedene nationale und internationale Förderangebote für Unternehmen beleuchtet sowie deren Möglichkeiten und Grenzen diskutiert. Zusätzlich wurden mit Praxisbeispielen konkrete Erfahrungen aus Firmenperspektive geteilt und Vorgehensweisen aufgezeigt. Der Anlass fand regen Zuspruch, sodass für nächstes Jahr ein Folgeanlass geplant ist.

 

Forschungsfokus

Studienergebnisse zu Familienfreundlicher Führung, Arbeitsengagement und positiven Wechselwirkungen zwischen Privat und Berufsleben

Studien zeigen, dass sich ein familienfreundliches Arbeitsumfeld positiv auf die Mitarbeitenden auswirkt, sie am Arbeitsplatz beflügelt und darüber hinaus auch ihre positive Stimmung zuhause steigert. Ein kräftezehrendes Arbeitsumfeld hingegen wird mit Problemen in der Funktionsweise des Familienlebens in Verbindung gebracht, was wiederum zu schlechten Ergebnissen hinsichtlich der Leistung am Arbeitsplatz führen kann. Ein positives Wechselspiel zwischen Beruf und Familie ist daher entscheidend für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden, für eine Minimierung der Konflikte zwischen Berufs- und Privatleben und letztendlich für die Arbeitsleistung. Solch positive Synergien zwischen Arbeits- und Privatleben stehen im Widerspruch zu den negativen Zugeständnissen zwischen Beruf und Familie, denen ein Großteil der heutigen Arbeitskräfte ausgesetzt ist. Für viele Arbeitnehmende wird der Druck, bestimmten Rollenanforderungen im Beruf und in der Familie zu genügen, die nicht miteinander zu vereinbaren sind, zum Stressfaktor.

Das INU hat jüngst eine neue Studie darüber veröffentlicht, wie ein ansprechendes Arbeitsumfeld geschaffen werden kann, sodass Mitarbeitende positive wechselseitige Auswirkungen auf ihr Berufs- und Familienleben erfahren. Die der Studie zugrundeliegenden Daten stammen aus einer Online-Umfrage von Mitarbeitenden ohne eigene Weisungsbefugnisse in einem deutschen IT-Unternehmen. Die Ergebnisse liefern wichtige praktische Aufschlüsse für Personalleitende. So zeigt die Auswertung, dass familienfreundliche Vorgesetzte, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ihrer Mitarbeitenden proaktiv und kreativ ansprechen und regeln, den Arbeitseinsatz ihrer Mitarbeitenden erhöhen. Diesen Vorgesetzten gelingt es, ihre Mitarbeiter zu motivieren, die Dinge anders anzugehen und ihre Aufgaben effizienter zu erledigen. Arbeitskräfte, die unter einem solchen Vorgesetzten arbeiten, können sich besser am Arbeitsplatz entfalten, das Arbeitsengagement steigt, was wiederum die Wahrscheinlichkeit steigert, positive Synergien zwischen Berufs- und Familienleben zu erleben. Folglich sind Unternehmen gut beraten, in die Schulung ihrer leitenden Angestellten zu investieren, damit diese ihre Mitarbeitenden im Sinne der Familie unterstützen können. Studien aus den USA haben gezeigt, dass Schulungen leitender Angestellter in familienfreundlichem Führungsverhalten erhebliche und positive Auswirkungen auf die Veränderung der Arbeitsleistung der Mitarbeitenden, des Engagements im Unternehmen, der Zufriedenheit im Job und der Stellenwechselabsichten durch Veränderung der Wahrnehmung des Führungsverhaltens ihrer Vorgesetzten insgesamt bewirkt haben.

Die Ergebnisse der INU Studie zeigen weiterhin, dass Männer auf familienfreundliches Verhalten ihres Vorgesetzten mit einem höheren Maß an Arbeitsengagement reagieren als Frauen. Vorgesetzte sollte sich der großen Bedeutung bewusst sein, welche Auswirkung ihr familienfreundliches Verhalten auf Männer sowie auf Frauen hat. Dies ist insofern von grosser Bedeutung, da die Anzahl der Männer, die in zunehmendem Masse an Betreuungs- und Pflegeaufgaben beteiligt sein wollen, in Zukunft steigen wird. Darüber hinaus legen die Ergebnisse die Schaffung eines Unternehmensklimas nahe, das den Angestellten ermöglicht, die Kontrolle über das Vorkommen und Maß an Rollenintegration und -assimilierung zwischen Familie und Arbeitsumfeld auszuüben. Das Bewusstsein, die Kontrolle über zeitliche Gestaltung, Häufigkeit und Grenzüberschreitung zwischen Arbeits- und Privatleben zu haben, scheint besonders für Frauen eine wertvolle Ressource darzustellen. Daher sind Unternehmen gut beraten, familienfreundliche Unternehmensumgebungen zu schaffen, einschliesslich Kinder- und Seniorenbetreuung, flexibler Arbeitsregelungen (insbesondere dem Recht auf Heimarbeit), verbunden mit einem Leistungsmanagementsystem, das sich eher an Zielsetzungen als an Anwesenheit orientiert.

Zu weiteren Studienergebnissen informiert Frau Prof. Dr. Caroline Straub (caroline.straubnoSpam@bfh.ch)

Online-Umfrage

Online-Umfrage

Das INU beteiligt sich aktuell an einer Studie zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf im internationalen Vergleich und sammelt hierzu Daten in der Schweiz. Die Online-Umfrage richtet sich dabei an Personen in ca. 30 Ländern, die mit mind. einem Kind im selben Haushalt zusammen leben und einer abhängigen Beschäftigung von mind. 20 Stunden/Woche nachgehen. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme aus der Schweiz. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme werden unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern fünf Einkaufsgutscheine im Wert von je CHF 50.- verlost.

Den Link zur Online-Umfrage finden Sie hier.

Achtsamkeit fördert Professionalität

Achtsamkeit ist eine Geisteshaltung, die es erlaubt, auch unter Stress gelassen zu bleiben und nicht in mentale Hektik zu verfallen. Sie ist trainierbar. Zahlreiche Studien belegen positive Auswirkungen auf das professionelle Verhalten. Die Berner Fachhochschule befasst sich seit geraumer Zeit mit dieser Thematik und bietet verschiedene Wege an, sich die praktischen Vorteile dieses Ansatzes auf seriöse und wissenschaftsbasierte Art zu erschliessen.

  • Einführungstag Achtsamkeit für Führungskräfte (1 Tag)
    Der Einführungstag bietet eine erste Möglichkeit dem Ansatz der Achtsamkeit zu begegnen und seine Wirkungsweise und Potential verstehen.
    Mehr Information und Anmeldung
  • Fachkurs Mindful Leadership (7 Kursabende)
    Innerhalb des Fachkurses wird der Ansatz der Achtsamkeit fundiert kennengelernt und in den eigenen Führungsalltag integriert.
    Mehr Information und Anmeldung

Hintergrundinformationen zum Thema Achtsamkeit und Führung finden Sie hier.

O365 Learning Lab

Lehrpersonen stehen vor grossen Herausforderungen beim Einsatz von neuen Medien. Etliche Schulen starten BYOD-Initiativen (‘bring your own device’) und stellen die Office 365 Cloud-Tools zur Verfügung, da diese mit den bisherigen Einzelplatzlizenzen von Microsoft bereits lizenziert sind. Die BYOD-Euphorie wird aber wohl rasch verpuffen wenn keine sinnvollen Lernszenarien zum Einsatz kommen. Hier setzt das Projekt ‘O365 Learning Lab’ an. Nach dem Motto ‘Discover – Create – Share’ werden im Lab die O365 Cloud-Tools zum freien Austesten zur Verfügung gestellt. Die Mitglieder der Community sind aufgefordert, sich verschiedene Lernszenarien auszudenken und diese auf der Plattform zu diskutieren. Das Vorhaben ist momentan in einer Startup-Situation. Bisher existiert eine ‘landing page’ (www.o365learninglab.ch) sowie die Version 1.0 der Community-Plattform. Zum weiteren Vorantreiben des Vorhabens werden noch Projektpartner gesucht.

Kontakt: Prof. Dr. Andreas Ninck (andreas.nincknoSpam@bfh.ch)

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Weiterbildung

Erfolgreicher Semesterabschluss und Diplomfeier im Hotel "Bellevue"


Am 27. Juni 2017 durften Studierende der Weiterbildung des Fachbereichs Wirtschaft ihre CAS-Zertifikate entgegennehmen. Ebenso erhielten die Diplomanden der vier DAS-Studiengänge ihre Abschlüsse. Besonders gefeiert wurden aber auch in diesem Semester alle EMBA-Diplomanden, welche sich den Masterabschluss über mehrere Semester erarbeitet haben. Haben Sie Lust, das nächste Mal auch mit auf der Bühne zu stehen? Dann orientieren Sie sich unverbindlich über unsere modularen Studiengänge auf unserer Webseite.

Aktuelle Statistiken zu den Weiterbildungsstudierenden


Im Frühlingssemester 2017 haben sich insgesamt 240 Studierende für eine Weiterbildung am Fachbereich Wirtschaft mit Zertifikatsabschluss (CAS) entschieden. Wir wünschen allen Studierenden weiterhin viel Freude am Studium sowie interessante Begegnungen und Erkenntnisse. Über die Jahre betrachtet zeigen die Statistiken, dass 61 Prozent der Studierenden Männer sind und 39 Prozent Frauen. In Bezug auf die Zusammensetzung der Studierenden nach Altersgruppen gibt oben stehende Grafik Auskunft.

Fachkurs Positive Leadership

Der Fachkurs basiert auf den bahnbrechenden Forschungserkenntnissen aus der Positiven Psychologie. Im diesem relativ jungen Forschungsfeld wurden die wissenschaftlichen Grundlagen für ein völlig neues Führungsverständnis gelegt: Die eigenen Stärken kennen, in die Stärken der Mitarbeitenden investieren, Teams stärkenorientiert führen und die vier Grundbedürfnisse der Mitarbeitenden an ihre Führungskräfte kennen und befriedigen, das macht Positive Leadership aus. Der Fachkurs zeigt auf, wie die Konzentration auf das Positive gelingen kann. Er vermittelt dabei nicht nur den Stand der Forschung, sondern auch die Werthaltung, die für das Gelingen dieses Ansatzes zentral ist.

Er richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung, die ihre Führungsqualitäten durch eine eigene Achtsamkeitspraxis optimieren möchten.

Weitere Informationen und Anmeldung

Kontakt: Prof. Dr. Alexander W. Hunziker
alexander.hunzikernoSpam@bfh.ch

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Publikationen aus dem Fachbereich Wirtschaft

Dozierende, Projektleiterinnen und wissenschaftliche Mitarbeitende des Fachbereichs Wirtschaft publizieren regelmässig Wissen und Erkenntnisse aus Forschung und Lehre.

Strategische Organisation - Aktuelle Grundfragen der Organisationsgestaltung

Tokarski, K.O., Schellinger, J., & Berchtold, Ph. (Hrsg.) (2017). Strategische Organisation - Aktuelle Grundfragen der Organisationsgestaltung. Springer Gabler Verlag, Wiesbaden.

Dieser Herausgeberband thematisiert die strategische Organisationsgestaltung von Unternehmen. Die Beiträge beschäftigen sich mit grundlegenden Struktur-, Prozess und Systemfragen, die für den nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens oder einer Non-Profit-Organisation (NPO) essenziell sind. Hierarchische Basisstrukturen, die Organisation von Kernprozessen und Informationsstrukturen sowie wichtige soziale und verhaltensbezogene Grundlagen stehen dabei im Mittelpunkt der Diskussion. Alle Beiträge wurden durch Autorenteams aus Wissenschaft und Praxis verfasst. Sie sind ausgesprochen praxisorientiert konzipiert und bieten konkrete theoretischempirisch fundierte Handlungsempfehlungen sowie interessante Fallbeispiele.

Zukunftstrends Wirtschaft 2020: Strategische Handlungsfelder für Unternehmen und Non-Profit-Organisationen

Tokarski, K.O., Schellinger, J., & Berchtold, Ph. (Hrsg.) (2017). Zukunftstrends Wirtschaft 2020: Strategische Handlungsfelder für Unternehmen und Non-Profit-Organisationen. Springer Gabler Verlag, Wiesbaden.

Unternehmensentwicklung. Strategien und Instrumente aus Forschung und Praxis

Tokarski, K.O., Schellinger, J., & Berchtold, Ph. (Hrsg.) (2016). Unternehmensentwicklung. Strategien und Instrumente aus Forschung und Praxis, Springer Gabler Verlag, Wiesbaden.

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