eGov Lunch 2012/3: Elektronische Briefkästen

Datum der Tagung: Donnerstag, 30. August 2012
Zeit: 11.30-14.00 Uhr
Ort: Hotel Bern, Unionssaal
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Redner: Adrian Blöchlinger

lic. iur.; Projektleiter eGovernment / Informatik
Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement EJPD
Bundesamt für Justiz
Direktionsbereich Zentrale Dienste / Fachbereich Rechtsinformatik

Herr Adrian Blöchlinger,  Projektleiter E-Government beim Bundesamt für Justiz, Fachstelle Rechtsinformatik,  berichtete über den Einsatz von elektronischen Briefkästen für Anmeldungen im Handelsregister:

Elektronische Briefkästen – wie das als anerkannte Eingabeplattform zugelassene Produkt OSIS-BV des Bundesamts für Justiz BJ – zielen darauf ab, Bürgerinnen und Bürgern eine einfache, sichere, elektronische Eingabemöglichkeit an die Behörden zu offerieren und dabei eine elektronisch signierte Quittung über die Eingabe zu erhalten (u.a. fristwahrende Verfahrenseingabe).

Das Konzept der elektronischen Briefkästen geht davon aus, dass Bürgerinnen und Bürger (Gelegenheitsnutzer/innen) meistens den Behörden nur Eingaben und Anfragen rasch, einfach und verschlüsselt elektronisch übermitteln wollen. Die Entscheide, Bestätigungen oder Bewilligungen der Behörden wollen Bürgerinnen und Bürger dagegen meist auf Papier ausgeliefert erhalten, damit der Originalentscheid in einen Ordner abgelegt oder einer anderen Stelle vorgelegt werden kann.

Das Referat beschäftigt sich u.a. mit der Frage, welche Funktionen bei einer elektronischen Anmeldung für das Handelsregister und auch analog für das Grundbuch benötigt werden, und ob das einfache Konzept des elektronischen Briefkastens in diesen Bereichen genügt, um die Erwartungen der Benutzerinnen und Benutzer zu befriedigen.

Präsentation von A. Blöchlinger (PDF 3,6 MB)