Aktuelles und Hintergründe aus dem Fachbereich Wirtschaft der BFH
Wird der Newsletter in Ihrem Webmail nicht richtig dargestellt?
Newsletter online lesen »
 
 
View newsletter online
View newsletter online
11.05.2016

Institut Unternehmensentwicklung

Liebe Leserinnen und Leser

Gerne senden wir Ihnen die neue Ausgabe des Newsletters des Instituts Unternehmensentwicklung (INU) der Berner Fachhochschule. Auch in dieser Ausgabe haben wir wieder interessante Neuigkeiten aus Wissenschaft und Praxis für Sie zusammengestellt. Wir wünschen Ihnen ein angenehmes Lesen.

Das Institut betreibt anwendungs-, lösungsorientierte und praxistaugliche Forschung, Dienstleistungen und Weiterbildungen in fünf Schwerpunkten:

• Neue Arbeitswelt
• Werte, Nachhaltigkeit und Resilienz
• Digitale und gesellschaftliche Transformation
• Komplexität in wirtschaftlichen und sozialen Institutionen sowie Systemen
• Strategiearbeit, Unternehmertum und Innovation

Im Jahr 2015 konnte das Institut Unternehmensentwicklung in den Bereichen Forschung und Dienstleistung einen Drittmittelumsatz von über 1.3 Millionen Franken erwirtschaften. Forschungs- und Dienstleistungsprojekte werden dabei praxis- und anwendungsbezogen mit Partnern aus der Wirtschaft sowie öffentlichen Institutionen realisiert. Denn der Auftrag des Instituts ist die Entwicklung, die Übersetzung, der Transfer und die Anwendung von Erkenntnissen aus der Wissenschaft in die Praxis und umgekehrt. Es wird eine Wertschöpfung durch Wissenstransfer vollzogen.

Das Institut Unternehmensentwicklung vereint dabei Expertinnen und Experten der für Unternehmen, Institutionen und Organisationen relevanten Disziplinen. Dies garantiert eine umfassende Perspektive auf individuelle Kundenanliegen. Durch das optimale Zusammenspiel entstehen marktgerechte und kundenspezifische Lösungen in den Bereichen Forschung, Beratung, Coaching, Evaluation, Studienerstellung, Training und Weiterbildung.

Prof. Dr. Kim Oliver Tokarski
Leiter Institut Unternehmensentwicklung


Aktuelle Veranstaltungen
Informationsveranstaltung Weiterbildung
Tagung «Employing the New Generation»
Brown Bag Lunch
SGO-Drehscheibe

Partner
Partnerschaft mit dem Wirtschaftsraum Bern und netcomm suisse

Forschungsfokus
Werke von Studierenden an der Europäischen Nachhaltigkeitswoche
Chancen für Forschung und Praxis
Double Degree-Vereinbarung mit Australien
Ahoj Prag!

Weiterbildung
CAS Datenanalyse
Das positive Unternehmen
Anmelderekord im Modul Masterarbeit EMBA
Studienreise nach Lenzburg und Zürich
verstehen, lernen und anwenden
 
 

Aktuelle Veranstaltungen

Informationsveranstaltung Weiterbildung

Am 16. Juni und 22. September 2016 (jeweils 18:00 bis ca. 19:30 Uhr) finden an der Schwarztorstrasse 48 Informationsveranstaltungen zum Weiterbildungsangebot des Fachbereichs Wirtschaft statt.

Weitere Informationen und Anmeldung

Tagung «Employing the New Generation»

Was tun, wenn sich im Zeitalter von Digitalisierung, Innovationswettbewerb, Fachkräftemangel und generationaler Wandel der Wettbewerb um knappe Nachwuchs- und Fachkräfte zuspitzt? Das Kooperationsprojekt zwischen der BFH und der HSLU liefert wertvolle Denkanstösse, um die besten Nachwuchs- und Fachkräfte zu gewinnen, zu führen und zu binden. Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis zeigen an der Tagung «Employing the New Generation» ein differenziertes Bild vom Mindset junger Fachkräfte. Sie geben konkrete Hinweise, wie Personalmarketing-, Rekrutierungs-  und Führungspraxis - am Puls der Zielgruppe orientiert - gestaltet werden kann.

Mit dabei sind unter anderem Prof. Dr. Andrea Gurtner vom Institut Unternehmensentwicklung, Prof. Dr. Alexander Hunziker, Studienleiter EMBA Public Management am Fachbereich Wirtschaft der BFH, Kathrin Beer, stellvertretende Leiterin Personal bei der Post IT, Ina Hedwiger, User Experience Architect bei Zeix, Anke Jucker, Personalentwicklerin beim UVEK, Dr. Marcel Oertig, Partner bei Avenir Consulting sowie Prof. Dr. Peter Kels von der Hochschule Luzern.

Wir laden Sie herzlich ein, am 15. Juni 2016 (13.00h - 19.00h) im Haus am See in Zürich an der Tagung dabei zu sein.

Weitere Informationen
Flyer

Brown Bag Lunch

Am 16. Juni 2016, 11:45 Uhr, findet an der Brückenstrasse 73 der nächste Brown Bag Lunch statt. Das unkomplizierte Format dieser Kooperationsveranstaltung des Instituts Unternehmensentwicklung (INU) und des Consulting Clusters soll dem Austausch von Beratern mit Studierenden dienen und eine kreative Nutzung der Mittagspause ermöglichen. Nach einem Impulsreferat wird ein aktuelles Thema diskutiert. Die Teilnehmer erhalten einen Lunch in einem «brown bag» und verpflegen sich während des Anlasses.

Der erste Brown Bag Lunch steht unter dem Titel «Gesellschaftlicher Wandel durch soziale Innovation». Die Veranstaltung thematisiert Entwicklungen, Auswirkungen sowie nicht­intendierte Nebeneffekte wirtschaftlichen Handelns. So versagen Märkte vielfach bei der Befriedigung sozialer Bedürfnisse und der Produktion sozialer Werte, obwohl diese eine bedeutende gesellschaftliche Funktion einnehmen. Diskutiert werden vor diesem Hintergrund die Bedeutungen sozialer Innovationen sowie sozialer Unternehmerinnen und Unternehmer zur Begegnung struktureller Lücken in Wirtschaft und Gesellschaft. Das Einführungsreferat wird Prof. Dr. Kim Oliver Tokarski halten.

Weitere Informationen und Anmeldung (bis zum 6. Juni) 

Am nächsten Brown Bag Lunch vom 14. September 2016 wird Prof. Dr. Stefan N. Grösser zum Thema «Geschäftsmodelle in einer Circular Economy» referieren.

SGO-Drehscheibe

Am 7. Juli, 18:00 Uhr, referiert Prof. Dr. Claus Noppeney an der SGO-Drehscheibe zum Thema «Duft in Organisationen».

Die SGO Drehscheibe findet vier Mal jährlich statt und wird zusammen von der SGO und dem Institut Unternehmensentwicklung (INU) organisiert. Ziel ist der Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. An den öffentlichen Veranstaltungen wird jeweils ein Thema durch ein Referat eingeführt und anschliessend in Gruppen- und Plenumsdiskussionen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

nach oben

 

Partner

Partnerschaft mit dem Wirtschaftsraum Bern und netcomm suisse

Das Institut Unternehmensentwicklung (INU) und der Wirtschaftsraum Bern sind ab sofort Partner. Hauptziel dieser Zusammenarbeit ist die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Bern durch eine auf die Bedürfnisse der Wirtschaft abgestimmte Bildung, Weiterbildung und Forschung sowie Dienstleistung. Insbesondere soll der Austausch und die Koordination zwischen der Politik, der Wirtschaft und der Wissenschaft gefördert werden. «Durch dieses Zusammenspiel können wir die Bedürfnisse unserer Partner und Kunden besser verstehen, aufnehmen und auf diese Weise marktgerechte Lösungen anbieten», so Prof. Dr. Kim Oliver Tokarski. Auch mit NetComm Suisse ist das INU eine Partnerschaft eingegangen.

Die verantwortliche Partner Managerin ist Lizanne Richle (elizabeth.richle(at)bfh.ch)

nach oben

 

Forschungsfokus

Werke von Studierenden an der Europäischen Nachhaltigkeitswoche

Die Europäische Nachhaltigkeitswoche (ESDW) vom 30. Mai bis am 5. Juni 2016 möchte Aktivitäten fördern, die zur nachhaltigen Entwicklung beitragen. Auf einer Plattform werden lokale Aktivitäten, Veranstaltungen und Projekte publiziert, die thematisch mit der nachhaltigen Entwicklung sowie mit den Sustainable Development Goals der UNO verbunden sind.
Auch die BFH beteiligt sich an der ESDW. Unter dem Motto «Nachhaltige Entwicklung» findet am 31.5.2016 von 18:00 bis 19:30 Uhr an der Brückenstrasse eine Poster-Vernissage statt. Gestaltet wurden die Poster von Studierenden des Wahlmoduls «Nachhaltige Wirtschaft». Passend zum Thema sind dabei Ideen und Vorschläge zum nachhaltigen Wirtschaften abgelichtet. Die Plakate sind während der gesamten Woche am Fachbereich Wirtschaft ausgestellt.

Kontakt: Prof. Dr. Marie Brechbühler Peskova marie.brechbuehler(at)bfh.ch

Chancen für Forschung und Praxis


Use it wisely heisst das EU-Forschungsprojekt, an welchem sich auch das Institut Unternehmensentwicklung (INU) beteiligt. Zwanzig wissenschaftliche Institutionen und Unternehmen haben sich zum Ziel gesetzt, die Produktionsprozesse in unterschiedlichen Sektoren den sich im Zuge der Globalisierung ändernden Marktanforderungen anzupassen. Um die Produktlebenszyklen zu optimieren, entwickeln Forschende für ihre aus neun Ländern stammenden Praxispartner Methoden und Modelle und bieten diese im Rahmen einer Plattform an. Im Fokus stehen unter anderem die Forschungsfelder Energie, Maschinen, Raumfahrt, Fahrzeuge, Schiffsbau, Möbel, Forschung und Entwicklung. Stefan Grösser und Stefan Katz vom INU haben mit dem Unternehmen Seability zwischen 2012 und 2016 Workshops durchgeführt, an welchen Simulationsmodelle erarbeitet wurden. Im Interview berichten der Projektleiter Stefan Grösser und einer der Praxispartner Eric C. B. Cauchi über die Herausforderungen, Ergebnisse und Highlights der Zusammenarbeit.

Zum Interview

Double Degree-Vereinbarung mit Australien

Im Anschluss an die APAIE Conference in Melbourne hat Marie Brechbühler Peskova, Leiterin Kompetenzteam Strategie & Innovation, die Kooperationsvereinbarung mit der australischen University of the Sunshine Coast (USC) auch für den Master of Science-Studiengang in Business Administration unterzeichnet. Dadurch bietet sich nun den Masterstudierenden die Option eines zusätzlichen englischsprachigen Universitätsabschlusses an. Das zweite Diplom kann unmittelbar im Anschluss an das Masterstudium (Ende Juli bis Ende November) oder ein halbes Jahr später (Anfang März bis Ende Juni) im Rahmen eines viermonatigen Auslandsaufenthalts an der USC in Sippy Downs (Queensland) erworben werden. Die Vereinbarung sieht eine zusätzliche Studienleistung im Umfang von 30 ECTS vor und führt optional zu einem der drei Titel «Master of Business Administration (MBA)», «Master of International Management» oder «Master of Management». Die Absolvierenden erwerben somit neben dem zweiten Diplom auch einen Masterabschluss im Gesamtvolumen von 120 ECTS, was ein eventuelles späteres Doktorat an einer Universität erleichtert.

Kontakt: Prof. Dr. Marie Brechbühler Peskova (marie.brechbuehler(at)bfh.ch)

Ahoj Prag!


Bachelor Studierende haben in Prag Vorschläge für eine Expansionsstrategie des Schweizer KMU Diametal für den technischen Markt erarbeitet.

Unter dem Projektname «CzeCH out the internationalisation Strategy» haben Betriebsökonomiestudierende des Moduls «International Expansion Strategies» zusammen mit Kommilitonen der tschechischen Partneruniversität CULS in Prag an der Expansionsstrategie für das Schweizer KMU Diametal gearbeitet. Sieben national durchmischte Gruppen haben den tschechischen Markt analysiert, potenziellen Kunden definiert und eine Markteintrittsstrategie entwickelt.

Zum Abschluss wurden die Ergebnisse und Empfehlungen Diametal präsentiert. Das Projekt war ein voller Erfolg und für alle Beteiligten eine wertvolle Erfahrung. Entsprechend positiv fiel auch das Votum von Herrn Michael Zuber aus, der das Projekt seitens Diametal begleitete: «‘CzeCH out‘ war ein spannendes Projekt, aus welchem wir als Firma einen tollen Nutzen ziehen konnten».

Zur Unternehmung:
Diametal hat seinen Hauptsitz in Biel und beschäftigt ca. 100 Vollzeitstellen im B2B-Vertrieb. Die Unternehmung produziert hochwertige Schleif- und Präzisionswerkzeuge für diverse Industrien wie die Medizinal- und Dentaltechnik, Elektronik-, Automobil- und die Uhrenindustrie.

nach oben

 

Weiterbildung

CAS Datenanalyse

«Making Sense out of Data» lautet das Leitmotiv des Lehrganges CAS Datenanalyse. Wie entstehen Daten und  wie wird deren Analyse dadurch beeinflusst? Wie beschreiben wir Datensätze? Welche Schlüsse können wir daraus ziehen? Wie können Vermutungen statistisch überprüft und Prognosen erstellt werden? Oft sind Ausgangs- oder Rohdaten für eine Datenanalyse bereits vorhanden. Was fehlt, ist das Wissen, um aus diesen Daten wichtige Zusammenhänge und andere nützlichen Informationen herleiten zu können. In diesem CAS lernen Sie Werkzeuge und Methoden zur Aufbereitung, Analyse und Visualisierung von Daten kennen.

Das CAS ist ein interdisziplinäres Projekt zwischen den Fachbereichen Technik und Informatik, Wirtschaft und Soziale Arbeit. Es ist ebenfalls Teil des Master of Advanced Studies in Data Science der Berner Fachhochschule und richtet sich an Fachpersonen verschiedenster Branchen und Aufgabengebiete, die sich in die Arbeits- und Denkweise der Datenanalyse einarbeiten wollen.

Weitere Informationen

Das positive Unternehmen

Viele Organisationen benötigen hoch qualifizierte Mitarbeitende, können aber nur begrenzt attraktive Löhne zahlen. Unternehmen haben also ein Interesse daran, dass positive Emotionen im Geschäftsalltag nicht zu kurz kommen, denn dadurch können sie sowohl gute Mitarbeitende binden wie auch starke neue Mitarbeitende rekrutieren. Basierend auf den Erkenntnissen der Positiven Psychologie hat Prof. Dr. A. Hunziker eine neuartige Intervention entwickelt, die nun gemeinsam mit zwei Praxispartnern erprobt wird. Während eines zwölfwöchigen Programms nehmen die Probanden und Probandinnen an Workshops teil und bearbeiten zu Hause individuelle Aufgaben. Die Übungen sollen die individuelle Lebenszufriedenheit steigern. In den Workshops werden die Erfahrungen reflektiert und darauf aufbauend kollektive Muster des Wohlbefindens erarbeitet, die im Einklang mit den Unternehmenszielen stehen.

Das Handwerk des «Positive Leadership» können sich interessierte Führungskräfte im entsprechenden Fachkurs aneignen

Weitere Informationen und Anmeldung

Anmelderekord im Modul Masterarbeit EMBA

Noch nie waren so viele Studierende im Modul Masterarbeit eingeschrieben wie im Frühlingssemester 2016. Anfangs April durften wir gesamthaft vierzig angemeldete Studierende verzeichnen. Ein neuer Rekord, der für die Attraktivität der modularen EMBA-Programme spricht. Die aktuellen Studierenden im Modul MA streben folgende Abschlüsse an: EMBA in Leadership und Management, EMBA mit Vertiefung in Controlling & Consulting, EMBA mit Vertiefung in Health Service Management, EMBA mit Vertiefung in Human Resource Management, EMBA mit Vertiefung in Projektmanagement oder EMBA mit Vertiefung in Public Management. Die Masterarbeit bildet den Abschluss des Studiums und stellt damit den letzten grossen Meilenstein der berufsbegleitenden Weiterbildung dar.

Studienreise nach Lenzburg und Zürich

Auch in diesem Semester machten sich Studierende des CAS BWL für Fortgeschrittene in ihrem letzten Unterrichtsblock auf die Reise nach Lenzburg und Zürich. Dieser Ausflug hat sich in der Vergangenheit bewährt und stösst bei Studierenden immer wieder auf Begeisterung. Die Studienreise begann im Zeughaus Lenzburg mit einer Führung durch die aktuelle Ausstellung zum Thema «Geld». Nach dem Lunch ging der Praxistag in Zürich weiter. Dort erfuhren die Studierenden in einem Vortrag von RUAG Space viel Wissenswertes zum Thema Lean Management. Ein geführter Rundgang durch die Firma mit Diskussion rundete den April-Tag ab. Die gemeinsame Rückreise nach Bern bot dann die Möglichkeit zum informellen Austausch zwischen den Studierenden und der Studienleitung des CAS. 

verstehen, lernen und anwenden


Eine Weiterbildung ist kräftezehrend und erfordert ein hohes Mass an Selbstdisziplin. Warum sich der Aufwand sowohl aus persönlicher wie auch beruflicher Sicht trotzdem lohnt, erklärte die EMBA-Absolventin (2012 bis 2015) Liliane Kuert in einem Interview. Heute arbeitet sie als Fachspezialistin Personalmarketing bei der SBB.

Zum Interview

nach oben