Aktuelles und Hintergründe aus dem Departement Wirtschaft der BFH
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21.03.2018

Institut Unternehmensentwicklung (INU)

Liebe Leserinnen und Leser

Wir freuen uns, Ihnen den aktuellen Newsletter des Instituts Unternehmensentwicklung (INU) zu präsentieren. Mit dem Start ins neue Jahr als Departement Wirtschaft hat sich auch die Leitung des Instituts Unternehmensentwicklung geändert. Als Direktorin des Departements Wirtschaft leitet Ingrid Kissling-Näf, zusammen mit Anja Habegger und Sebastian Gurtner, das Institut Unternehmensentwicklung ad interim. Die Co-Leitung hat die Nachfolge von Kim Tokarski übernommen, der neu für die Weiterbildung am Departement verantwortlich ist. An dieser Stelle wünschen wir Kim Tokarski alles Gute in seiner neuen Funktion. Die Co-Leitung freut sich die Geschäfte des INU zu leiten und den Bereich Forschung und Dienstleistung am Departement Wirtschaft für die Herausforderungen der Zukunft fit zu machen. 

Der Newsletter gibt Ihnen einen Überblick über aktuelle Projekte des INU und stellt die neue Studie zum Thema «Diversity Management in der Schweiz» vor. Neben Veranstaltungshinweisen finden Sie auch einen Rückblick auf vergangene Veranstaltungen, wie beispielsweise die eCommerce Tagung mit unserem Partner NetComm Suisse und im Interview mit einem Absolventen der Weiterbildung erfahren Sie, warum sich ein EMBA am Departement Wirtschaft auszahlt.

Nun wünschen wir viel Freude beim Lesen und hoffen, Ihnen neue Ideen für Ihre eigene Unternehmensentwicklung mitgeben zu können. Gerne stehen wir für Anregungen, Fragen und natürlich auch für Kooperationen zur Verfügung.

Ingrid Kissling-Näf
Anja Habegger
Sebastian Gurtner


Vorschau
Die richtige Weiterbildung finden
eGov Fokus 1/2018: Die Schweiz im Europäischen E-Government – Projekte und Perspektiven
Netzwerkanlass mit BPW Bern
Neue Ausgabe Kundenmagazin "Präsenz"

Rückblick
Tagung HERMES 5 angewandt 2018
Infosocietydays

Forschungsfokus
Interprofessionalität im Gesundheitswesen
O365 Learning Lab
SNF Projekt zu Low-end Innovationen startet 2018
Diversity Studie

Weiterbildung
"Ooohh Tireli..." - Interview mit einem EMBA-Absolvent
Digitaler Wandel im Marketing
Feierliche DAS- und EMBA- Diplomübergabe im Hotel "Schweizerhof" in Bern
Zertifikatsfeier im Hotel «Schweizerhof» in Bern
CAS-Angebote: Start im Frühlingssemester

Partner
eCommerce Konferenz mit NetComm Suisse

Publikationen aus dem Fachbereich Wirtschaft
Dozierende, Projektleiterinnen und wissenschaftliche Mitarbeitende des Fachbereichs Wirtschaft publizieren regelmässig Wissen und Erkenntnisse aus Forschung und Lehre.
 
 

Vorschau

Die richtige Weiterbildung finden

Suchen Sie eine Weiterbildung, die zu Ihnen passt? Dann besuchen Sie den nächsten Informationsanlass zu den Weiterbildungen des Departements Wirtschaft an der Berner Fachhochschule. Wir freuen uns, Sie am 14. Juni 2018 um 18.00 Uhr an der Schwarztorstrasse 48 begrüssen zu dürfen.

Weitere Informationen und Anmeldung 

eGov Fokus 1/2018: Die Schweiz im Europäischen E-Government – Projekte und Perspektiven

E-Government nach den Prinzipien digital by default, cross border by default, interoperability by default, once only – und mehr. 

Am 1. Juni 2018 findet die eGov-Fokus-Veranstaltung zum Thema «Die Schweiz im Europäischen E-Government» im Generationenhaus in Bern statt. Ausgewiesene Experten werden Implementierungsaktivitäten ausgewählter Länder präsentieren und darstellen, wie die Umsetzung der europäischen Prinzipien in der Schweiz auf strategischer und operativer Ebene erreicht werden kann. Lena -Sophie Müller, Geschäftsführerin der Initiative D21, Deutschlands grösstes gemeinnütziges Netzwerk für die digitale Gesellschaft, wird konkrete Herausforderungen und Lösungen in Anlehnung an die Tallin Declaration erörtern. Prof. Dr. Maria A. Wimmer, Projektkoordinatorin SCOOP4C (Stakeholder Community Once Only for Citizens), wird Einblick in das once-only Prinzip (OOP) aus Europäischer Perspektive geben. Bastiaan Groenveld, Vertreter des Digital Government Services des Innenministeriums der Niederlande (Logius), wird mit einem Fokus auf Once-Only versus SBR (Standard Business Reporting) über den aktuellen Stand der Implementierung in den Niederlanden berichten. Die Geschäftsstelle E-Government Schweiz wird über den Strategieprozess informieren und anhand von konkreten Beispielen erläutern, wie die Prinzipien der Tallinn Declaration auf nationaler Ebene umgesetzt werden.

Weitere Informationen zum Tagesprogramm und zur Anmeldung finden Sie hier.

Netzwerkanlass mit BPW Bern


Netzwerken ist wertvoll für den langfristigen Karriereerfolg. Wie inspirierend Frauen-Netzwerken sein kann erfahren Sie am 17. Mai 2018 bei einem Abendanlass der BPW Bern und der Berner Fachhochschule Wirtschaft. Erfahrene Berufsfrauen geben dabei wertvolle Tipps und Tricks zum Thema "Karriereerfolg durch smartes Frauen-Netzwerken". Der Anlass ist offen für Studentinnen und Mitarbeiterinnen der Berner Fachhochschule und findet an der Brückenstrasse in Bern statt.

Weitere Informationen und Anmeldung

Neue Ausgabe Kundenmagazin "Präsenz"

Anfang des Monats ist die neue Ausgabe des Kundenmagazins «Präsenz» erschienen, in der unter anderem ein Interview mit Claudia Petscher zur digitalen Transformation bei der Post zu finden ist.

Zur aktuellen Ausgabe

 

Rückblick

Tagung HERMES 5 angewandt 2018

Unter dem Titel "HERMES 5 angewandt: Digitalisierung im Projektmanagement" fand am 27. Februar eine Tagung der Berner Fachhochschule zusammen mit der APP Unternehmensberatung AG statt. Einen Rückblick bietet der Beitrag "Digitalisierung im Projektmanagement – was Revolution, Happiness Coins und Transformation mit dem Megaprojekt Bahnhof Bern zu tun haben" auf SocietyByte

Infosocietydays

Anfang März fanden die Societydays auf dem Gelände der Bernexpo statt. Teile dieser Veranstaltung waren das Swiss eGovernment Forum, bei dem es vor allem um die digitale Transformation in der Verwaltung ging und das eHealth Forum, das sich mit der Thematik der elektronischen Patientendossiers beschäftigte. Auf Society Byte finden Sie einen Rückblick zu den beiden Themenfeldern.

Swiss eGovernment Forum
eHealth Forum

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Forschungsfokus

Interprofessionalität im Gesundheitswesen

Interprofessionelle Zusammenarbeit ist im Gesundheitswesen noch keine Selbstverständlichkeit. So existieren an vielen Stellen individuelle, organisatorische und soziale Barrieren, die eine Zusammenarbeit über die Grenzen der eigenen Profession hinweg erschweren. Andererseits führt die Forderung nach einer verstärkten interprofessionellen Zusammenarbeit der Akteurinnen und Akteure in der Gesundheitsversorgung auch zu der Fragestellung, wie Lernprozesse im Rahmen von Fort- und Weiterbildung angelegt sein sollen, um den Grad der interprofessionellen Zusammenarbeit in Gesundheitsorganisationen zu erhöhen.

Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat im Rahmen des Förderprogramms Interprofessionalität eine Reihe von Mandaten ausgeschrieben (vgl. www.bag.admin.ch/fpinterprof). Das Institut Unternehmensentwicklung hat letztes Jahr zwei dieser Mandate übernehmen können.

Sebastian Gurtner und Miriam Wettstein gehen im Projekt "Berufsausübung: Anreize" der Frage nach welche konkreten Anreize und Barrieren hinsichtlich der interprofessionellen Zusammenarbeit der im schweizerischen Gesundheitswesen tätigen universitären und nicht-universitären Berufsgruppen bestehen. Darüber hinaus ergründen sie, welche Massnahmen dazu beitragen können, die Anreize zu etablieren beziehungsweise die Barrieren zu mindern. (Kontakt: sebastian.gurtnernoSpam@bfh.ch)

Andrea Gurtner, Bianca Tokarski, Anja Habegger und Isabelle Clerc beschäftigen sich im Projekt "Bildung: Curricula" mit Fragen rund um das aktuelle Angebot von Fort- und Weiterbildungsformaten und -inhalten. Wer bietet in der Schweiz aktuell welche interprofessionellen Weiterbildungsformate an? Welche Fort- und Weiterbildungsformate und -welche Inhalte zeigen einen positiven Effekt auf die interprofessionelle Denk- und Arbeitsweise der Teilnehmenden? Es soll aufgezeigt werden, mittels welcher Fort- und Weiterbildungsangeboten zukünftig der Grad und die Qualität der interprofessionellen Zusammenarbeit in Gesundheitsorganisationen gesteigert werden kann. (Kontakt: andrea.gurtnernoSpam@bfh.ch)

O365 Learning Lab


Das O365 Learning Lab ist eine Umgebung zum Ausprobieren von "Office 365 Education" sowie eine "community of practice" zum Austausch von praktischen Erfahrungen. Lehrpersonen aller Stufen testen die O365 Cloud-Tools, teilen Tipps und Tricks, diskutieren Lernszenarien und entwickeln innovative Ideen für den Unterricht.

Das Lab entwickelt sich nach den Prinzipien eines Startups. Letzten Herbst wurde mit minimalem Aufwand und persönlichen Ressourcen eine"‘landing page" (www.o365learninglab.ch) und eine Community-Plattform auf der Basis von SharePoint aufgebaut. Die Tatsache, dass sich innerhalb von zwei Monaten über 100 Mitglieder in die Community eingeschrieben haben, war ein beeindruckender Bedarfsnachweis und hat die 3FO Stiftung dazu bewegt, mit uns einen Fördervertrag abzuschliessen, welchen wir kurz vor Weihnachten unterzeichnen durften.

Sollten auch Sie an einer Zusammenarbeit interessiert sein, steht ihnen Andreas Ninck (andreas.nincknoSpam@bfh.ch) für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung.

SNF Projekt zu Low-end Innovationen startet 2018

Das Institut Unternehmensentwicklung war im Rahmen der Projektförderung des SNF als Hauptantragsteller erfolgreich und wird sich in den nächsten 3 Jahren damit beschäftigen, wie man Low-end Innovationen gezielt fördern kann und welche Rolle bestimmte Individuen, sogenannte Low-end Innovatoren dabei spielen.

Low-end Innovationen befähigen Unternehmen Märkte zu erobern, Wachstum zu beschleunigen und Gewinne zu erwirtschaften. Sie befriedigen Bedürfnisse nach neuen erschwinglichen Produkten und sie können dazu beitragen das Gesundheits- und Bildungswesen bezahlbar zu machen und somit gesellschaftliche Herausforderungen im Zusammenhang mit einer nachhaltigen Entwicklung zu lösen.

Die vorhandene Wissensbasis konzentriert sich primär auf High-end Innovationen. Erkenntnisse bezüglich des systematischen Managements von Low-end Innovationen sind hingegen kaum vorhanden. Dies hat direkte Auswirkungen auf Unternehmen und Märkte. Beispielswiese gaben Manager im Rahmen einer Befragung an, dass Low-end Innovationen nur selten den erwarteten Gewinn erwirtschaften.

Die Herausforderung bei der Entwicklung von Low-end Innovationen besteht darin, dass sie anders organisiert werden müssen als High-end Innovation. Zwei Bereiche sind hier von besonderer Bedeutung: die Rolle von einzelnen Schlüsselpersonen sowie organisationale Ökosysteme für Low-end Innovationen. Bei der Analyse von Entscheidungsträgern haben unsere Vorarbeiten eine nicht rational begründbare Präferenz für High-end gegenüber Low-end Innovationen aufgedeckt (High-end Bias). Auf organisationaler Ebene konnten wir bereits zeigen, dass Ökosysteme für Unternehmen, die erfolgreich Low-end Innovationen entwickeln, starke Unterschiede in den Bereichen Unternehmenskultur, Prozesse und Fähigkeiten aufweisen. Folglich erfordern individuelle Vorurteile und unterschiedliche Anforderungen an die organisationalen Innovationsökosysteme einen Managementansatz, der diese Besonderheiten von Low-end Innovationen berücksichtigt.

Das Projekt fokussiert sich allgemein auf Erkenntnisse zum Management von Low-end Innovationen und insbesondere auf Low-end Innovatoren. Im Rahmen von fünf Studien werden die Merkmale und Fähigkeiten von Low-end Innovatoren untersucht, ein valides Messinstrument zur Analyse der Low-end Innovationspräferenz von Individuen entwickelt, den Effekt von Kontextfaktoren evaluiert und die Rolle von Schlüsselpersonen sowie die Effektivität von Strategien zur Unterstützung eines organisationalen Ökosystemen für Low-end Innovationen erforscht.

Für Fragen, Anregungen und Informationen zum Projekt steht Ihnen Projektleiter Dr. Sebastian Gurtner (sebastian.gurtnernoSpam@bfh.ch) gern zur Verfügung.

Diversity Studie

Erst wenige Unternehmen in der Schweiz schaffen gezielt ein Klima der Inklusion und Gleichstellung für lesbische, schwule und Transgender-Mitarbeitende. Dabei bringt ein solches Vielfaltsmanagement Vorteile. Mehr dazu lesen sie in der Studie "Diversity Management in der Schweiz" von Prof. Dr. Andrea Gurtner, Dozentin am Departement Wirtschaft.

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Weiterbildung

"Ooohh Tireli..." - Interview mit einem EMBA-Absolvent


Simon Perren, Absolvent des EMBA in Leadership und Management berichtet in einem Interview über seine Zeit an der BFH. Warum er sich für eine Weiterbildung des Departements Wirtschaft entschieden hat und welche Tipps er anderen Studierenden geben kann, lesen sie hier.   

Link zum Interview

Digitaler Wandel im Marketing

In einem Interview auf Society Byte sprach Bruno Bucher über den digitalen Wandel im Marketing und zeigte auf welche Skills Praktizierende benötigen. Im Frühling 2018 bietet der Dozent für Digital Marketing den CAS Digital Marketing und Transformation an. Die Anmeldung ist noch möglich.

Zum Interview auf Society Byte

Feierliche DAS- und EMBA- Diplomübergabe im Hotel "Schweizerhof" in Bern


Am 24. Januar 2018 nahmen 32 DAS-und EMBA-Absolventinnen und Absolventen ihre Diplome im feierlichen Rahmen des Hotels "Schweizerhof" in Bern entgegen. Das Departement Wirtschaft gratuliert nochmals zu den erfolgreichen Abschlüssen. 

Jochen Steege, Absolvent des EMBA in Controlling & Consulting, hielt eine bewegende Rede, welche den Teilnehmenden noch lange in «Hirn und Herz» bleiben wird. Sehr realistisch zeichnete er die Höhen und Tiefen des Studiums nach, wobei vor allem das Verfassen der Masterarbeit im Zentrum stand. Definitiv "hands-on", wie es das Departement Wirtschaft der Berner Fachhochschule richtig gut kann! Viele Diplomierte fanden sich in seinen Worten wieder. Am anschliessenden Apéro wurde viel diskutiert, gelacht und auch bedauert, dass diese herausfordernde Zeit nun erst einmal vorbei ist.

Wiedersehen macht aber auch uns Freude. Denn das Ende des Weiterbildungsstudiums bedeutet zugleich auch einen neuen Anfang: Wir freuen uns schon heute, alle Diplomierten im Rahmen der zahlreichen Events der Alumni BFH Wirtschaft erneut bei uns begrüssen zu dürfen.

Auch 2018 werden wir Sie als kompetenter Partner mit "Hirn, Herz und Hand" begleiten. Wir freuen uns auf Sie!

Zur Website der Weiterbildung Wirtschaft 

Zertifikatsfeier im Hotel «Schweizerhof» in Bern

Zertifikatsfeier

Am 24. Januar 2018 wurden nicht nur die DAS- und EMBA-Absolventinnen und Absolventen diplomiert, sondern auch CAS-Abgängerinnen und Abgänger der Lehrgänge des Frühlingssemesters 2017 durften feiern.

Die einzelnen CAS-Leiterinnen und Leiter sprachen über ihre Erlebnisse und Höhepunkte während der gemeinsamen intensiven sechs Monate. Beim anschliessenden Apéro gab es Gelegenheit sich auszutauschen und es wurde sich gegenseitig motiviert, sich für einen weiteren Lehrgang anzumelden oder sogar auf einen EMBA-Abschluss hinzuarbeiten.

Eine Weiterbildung lohnt sich auf jeden Fall. Wollen Sie beim nächsten Mal auch dabei sein? Dann informieren Sie sich noch heute über die Weiterbildungen des Frühlingssemesters 2018. 

CAS-Angebote: Start im Frühlingssemester

Im bevorstehenden Frühlingssemester starten wieder einige Angebote der Weiterbildung des Departements Wirtschaft der Berner Fachhochschule, für die eine Anmeldung noch möglich ist. Darunter finden sich unter anderem Angebote wie:

- CAS Betriebswirtschaft für Fach- und Führungskräfte
Die Notwendigkeit, sich immer schneller auf neue Marktgegebenheiten einzustellen, zwingt Unternehmen grundlegende Veränderungen in ihrer Struktur vorzunehmen. Dezentralisierung, die Bildung kleiner, marktorientierter Organisationseinheiten mit hoher Flexibilität und breitem Entscheidungsspielraum schaffen für Führungskräfte neue Aufgaben und Rahmenbedingungen. Diese müssen deshalb eine breite Palette von Kompetenzen abdecken. Neben dem grundlegenden Fach- und Methodenwissen sind soziale Kompetenz, unternehmerisches Denken und Entscheidungsfreudigkeit gefragt.

- CAS Projektführung
Ein erfolgreicher Projektleiter beherrscht neben dem kleinen Einmaleins des Projektmanagements die Gestaltung und Leitung von Entscheidungsprozessen und Meetings, das Orchestrieren der beteiligten Anspruchsgruppen und der Umgang mit sich verändernden Rahmenbedingungen. Er sorgt weiter für eine positive Projektkultur und eine zweckdienliche Projektorganisation. Dies erfordert ganzheitliches Denken, fachübergreifende Kompetenzen und die Verkörperung gemeinsam getragener Werte. 

- CAS Marketing Management
In einer Welt mit immer mehr austauschbaren Dienstleistungen und Produkten, Preiskämpfen und neuen Vertriebskanälen sowie Plattformen ist es umso wichtiger, das eigene Angebot professionell zu positionieren und zu vermarkten. Hierzu ist grundlegendes Know-how erforderlich, das kontinuierlich weiterentwickelt werden muss. Dabei geht es im Marketing Management auch darum, diese interdisziplinäre Aufgabe im Kontext von Wissenschaft, Unternehmensführung und operativer Anwendung im Gesamtkontext des Unternehmens zu verstehen. 

Alle Kurse im Überblick und weitere Informationen.

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Partner

eCommerce Konferenz mit NetComm Suisse


Am 16. Januar hat die 2. Konferenz "Regulatory Framework for Operating E-Commerce in Switzerland 2018" stattgefunden. Zusammen mit dem Verband NetComm lud das Departement Wirtschaft ins Berner Rathaus ein. Kernthemen der diesjährigen Ausgabe waren der Markteintritt von Amazon in den Schweizer Onlinehandel und die europäische Datenschutzgrundordnung, die im Mai in Kraft tritt. BFH-Rektor Herbert Binggeli und Carlo Terreni, Direktor von NetComm Suisse eröffneten die Konferenz.

In ihren Präsentationen beleuchteten die Vortragenden verschiedene aktuelle Aspekte des Onlinehandels. Luca Cassetti, Director Public Affairs vom Branchenverband Ecommerce Europe sprach über die Schwierigkeiten des grenzüberschreitenden Handels, welche er vor allem beim Geoblocking und der Mehrwertsteuer sieht. Er wünschte sich eine vollständige Harmonisierung des EU-Rechts für den grenzüberschreitenden Onlinehandel und ein Onlineportal, bei dem Händler die Mehrwertsteuer einheitlich und einfach abrechnen könnten.
Ähnlich äusserte sich Patrick Kessler, Präsident des Verbandes des Schweizerischen Versandhandels. Zudem kritisierte er, dass ausländische Händler weniger an die Post zahlten als die Schweizerischen. Er fürchtet, dass der Schweiz dadurch Einnahmen aus der Mehrwertsteuer verloren gingen. Der Nationalrat solle bei Entscheiden für die Digitalisierung mutiger und engagierter sein, forderte indes CVP-Ständerat Beat Vonlanthen. Es brauche eine Label-Strategie für den Schweizer Onlinehandel.

Der Bund leiste bereits viel, sagte Martin Dummermuth, Direktor des Bundesamtes für Justiz und pries die Vorteile einer E-ID, von der nicht nur die NutzerInnen profitierten sondern auch der Onlinehandel.

Prof. Dr. Reinhard entwarf sein Bild, wo der Schweizer Onlinehandel in 10 Jahren stehen wird. Er prognostizierte, dass alle Märkte digital und jede/r NutzerIn zu einem eigenen Markt werden. Mit ihren gesammelten Kundendaten würden die Onlinehändler noch stärker als bisher versuchen ihre KäuferInnen zu beeinflussen. Behaupten können sich demnach nur diejenigen Dienstleister, die eine überzeugende Customer Experience bieten, etwa wenn ein Möbelhaus seinen KundInnen gleich die dazu passende Unterhaltungselektronik nach Hause liefere, sagte Riedl.

Der Schweizer Onlinehandel solle seine Swissness gezielter und prominenter ausspielen und vermarkten, empfahl Patrick Wolf, Business Development Manager e-Commerce bei der Post. Über die Vereinbarung seiner Arbeitgeberin mit Amazon verlor Wolf kein Wort.

Alex Naray, Rechtsanwalt und Unternehmer pries anschliessend die Vorteile von Amazons Marketplace, auf dem Dritthändler ihre Waren anbieten. Er empfahl Onlinehändlern zu prüfen, ob sie ihre Produkte dort anbieten anstatt einem eigenen Shop aufzubauen.

Beim anschliessenden Apéro hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit sich mit den ReferentInnen auszutauschen und liessen die Tagung bei spannenden Gesprächen zum Thema ausklingen.

 

Publikationen aus dem Fachbereich Wirtschaft

Dozierende, Projektleiterinnen und wissenschaftliche Mitarbeitende des Fachbereichs Wirtschaft publizieren regelmässig Wissen und Erkenntnisse aus Forschung und Lehre.

Hunziker, Alexander W. (2018). Positiv Führen, Leadership - mit Wertschätzung zum Erfolg, SKV Verlag.

Volkmann, C. K., Tokarski, K. O., & Ernst, K. (eds.) (2017). Social Entrepreneurship and Social Business: An Introduction and Discussion with Case Studies, Beijing: Social Sciences Academic Press (China), Wiesbaden: Springer Gabler. (chinesische Übersetzung)

Straub, C., Beham, B., & Islam, G. (2017). Crossing boundaries: integrative effects of supervision, gender and boundary control on work engagement and work-to-family positive spillover. The International Journal of Human Resource Management, 1-24.

Tokarski, K.O., Schellinger, J., & Berchtold, Ph. (Hrsg.) (2017). Strategische Organisation - Aktuelle Grundfragen der Organisationsgestaltung. Springer Gabler Verlag, Wiesbaden.

Tokarski, K.O., Schellinger, J., & Berchtold, Ph. (Hrsg.) (2017). Zukunftstrends Wirtschaft 2020: Strategische Handlungsfelder für Unternehmen und Non-Profit-Organisationen. Springer Gabler Verlag, Wiesbaden.

Tokarski, K.O., Schellinger, J., & Berchtold, Ph. (Hrsg.) (2016). Unternehmensentwicklung. Strategien und Instrumente aus Forschung und Praxis, Springer Gabler Verlag, Wiesbaden.