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Redaktion / Produktion
Karin Ingold
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Timo Staub
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Liebe Leserinnen und Leser
Die Natur verändert sich ständig. Jeder Organismus steht in ununterbrochenen Austausch mit seiner Umwelt und passt sich ein Stück weit dieser an. Auch Unternehmen haben ihre Lebenszyklen, werden gegründet, haben eine Zeit der Reife, werden ausgewachsen, satt. Einmal vergehen sie, werden von anderen geschluckt oder aus dem Markt gedrängt. Oder sie schaffen den Turnaround und finden zu neuem Wachstum, erleben ihren zweiten Frühling. In dieser Ausgabe haben wir einige Aspekte der Unternehmensentwicklung für Sie aufbereitet. Selbstverständlich sind wir nicht vollständig und werden dieses breite Thema, einer der beiden Schwerpunkte unseres Fachbereichs, in einem späteren Heft wieder aufnehmen. Genau so wenig, wie es in den Naturwissenschaften die einheitliche Welttheorie gibt, kann man für alle Unternehmen in jeder Situation Entwicklungsgesetze definieren. Bereits wenn man über die Grundlagen spricht (Seite 26), muss man differenzieren und zum Beispiel unterscheiden, ob ein Unternehmen von Managern oder vom Unternehmer selbst geführt wird. Wenn wir von Unternehmen sprechen meinen wir die in der Schweiz im internationalen Vergleich sehr unternehmerisch geführten Verwaltungen und Organisationen (Seite 30) mit. Herbst und Winter sind für viele Menschen nicht die bevorzugten Jahreszeiten. Auch im Unternehmensleben gibt es sie aber. Es sind die Krisen und die grossen, oft schmerzlichen Umbrüche. Es gibt Modelle, die uns helfen zu verstehen, wann Krisen, die an sich unvermeidlich sind, ausbrechen (Seite 10). Durch geeignete Führungsmodelle kann man vorsorgen, dass man besser durch solche Krisen und die damit verbundenen Changeprozesse kommt (Seite 4). Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre. Über ein Echo zu einzelnen Artikeln oder zum ganzen Heft würden wir uns sehr freuen.
Prof. Dr. Jürg Römer
Leiter Fachbereich Wirtschaft
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